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Managed Server und Terminalserver für Unternehmen in Oldenburg und im Umkreis von 80 km

Ein betreuter Server bedeutet, dass wir Ihren Windows Server oder Terminalserver einrichten, überwachen, sichern und warten — zu einem festen Monatsbetrag. Sinnvoll für Betriebe, die zentrale Anwendungen, gemeinsame Dateiablagen oder Terminalserver-Zugriff für mehrere Nutzer brauchen, aber niemanden dafür im Haus haben. Wir arbeiten per Fernwartung und kommen bei Bedarf vor Ort.

Passung

Für wen das passt — und für wen nicht

Der zweite Teil ist der wichtigere. Eine Zusammenarbeit, die nicht passt, kostet beide Seiten mehr als ein ehrliches Nein im Erstgespräch.

Das passt, wenn …

  • Betriebe, die einen eigenen Server brauchen, ihn aber nicht selbst betreiben wollen
  • Betriebe mit einem Server im Haus, der in die Jahre gekommen ist
  • Teams, die von mehreren Orten aus auf dieselbe Anwendung zugreifen — Büro, Homeoffice, zweiter Standort
  • Betriebe, deren bisheriger Anbieter nur Selbstbedienung bietet und bei Störungen schlecht erreichbar ist

Das passt nicht, wenn …

  • Sie wollen eine Website hosten — das ist Webhosting und braucht keinen betreuten Server
  • Sie haben eine eigene IT-Abteilung, die Server selbst betreibt
  • Betriebe unter etwa fünf Arbeitsplätzen: Dort trägt ein eigener Server die laufenden Kosten meist nicht
  • Sie brauchen Colocation oder eine hochspezialisierte Serverlandschaft

Einen Server zu mieten ist das eine, ihn betreut zu bekommen das andere — wir verkaufen das Zweite. Wenn Sie vor allem den günstigsten Preis für Rechenleistung suchen, sind Sie bei einem reinen Hoster besser aufgehoben: Wir kalkulieren mit Überwachung, Sicherung, Wiederherstellungstests und zugesagten Reaktionszeiten. Vor Ort sind wir im Umkreis von 80 km um Oldenburg; alles andere läuft per Fernwartung.

Umfang

Was enthalten ist

Was die Betreuung eines Servers bei uns abdeckt. Der genaue Umfang wird im Angebot festgeschrieben, damit später niemand raten muss, was enthalten ist.

Einrichtung und Umzug

  • Einrichtung des Servers samt Rollen, die Sie brauchen — Dateiablage, Anwendungen, Terminalserver-Zugriff
  • Umzug bestehender Daten und Anwendungen: erst parallel aufgebaut, dann umgeschaltet
  • Benutzerkonten und Rechte zum Start einrichten

Überwachung und Wartung

  • Monitoring von Server, Diensten und Backups mit Alarmierung
  • Einspielen von Sicherheits- und Funktionsupdates
  • Prüfung von Datenträgern, Speicherplatz und Auslastung
  • Regelmäßiger Statusbericht über Zustand und offene Punkte

Sicherung und Wiederherstellung

  • Backup-Konzept nach dem 3-2-1-Prinzip: drei Kopien, zwei Medien, eine außer Haus
  • Wiederherstellungstests — ein Backup, das nie zurückgespielt wurde, ist kein Backup
  • Dokumentierte Wiederanlaufreihenfolge für den Ernstfall

Zugriff von außen

  • Sicherer Fernzugriff für Homeoffice und weitere Standorte über VPN
  • Terminalserver-Zugriff, damit der Arbeitsplatz von überall gleich aussieht

Benutzer und Lizenzen

  • Benutzer- und Rechteverwaltung im laufenden Betrieb, Ein- und Austritte
  • Windows-Lizenzen wahlweise über uns gemietet oder von Ihnen gekauft
  • Verwaltung der Lizenzen inklusive Prüfung auf Überlizenzierung

Support und Dokumentation

  • Fernwartung als Regelfall — die Mehrheit der Störungen ist damit in Minuten erledigt
  • Vor-Ort-Einsatz, wenn Fernwartung nicht reicht
  • Feste Reaktionszeiten nach Priorität, siehe unten
  • Systemdokumentation, die auch ohne uns lesbar ist
  • Zugänge in einem gemeinsamen Passwort-Tresor, nicht in Notizen einzelner Personen
Ablauf

Wie wir vorgehen

  1. Schritt 1: Erstgespräch, 20 Minuten

    Wir hören zu und sagen ehrlich, ob wir passen. Oft stellt sich dabei heraus, dass gar kein eigener Server nötig ist.

  2. Schritt 2: Bestandsaufnahme

    Wir sehen uns an, was läuft: Anwendungen, Nutzerzahl, Datenmengen, Sicherung, Alter der Hardware. Sie bekommen das Ergebnis schriftlich, auch wenn es nicht zu einer Zusammenarbeit kommt.

  3. Schritt 3: Angebot mit Zahlen

    Fester Monatsbetrag, klar abgegrenzter Umfang, zugesagte Reaktionszeiten. Was nicht enthalten ist, steht ebenfalls drin.

  4. Schritt 4: Umstellung ohne Ausfallzeit

    Der neue Server wird parallel aufgebaut und mit echten Daten geprobt. Umgeschaltet wird erst, wenn es läuft — und der alte Stand bleibt als Rückweg bestehen.

  5. Schritt 5: Laufender Betrieb

    Ein benannter Ansprechpartner, regelmäßige Berichte, ein jährliches Gespräch über Zustand und Planung.

Kosten

Was den Preis bestimmt

Wir veröffentlichen keine Pauschalpreise, aus demselben Grund wie bei der IT-Betreuung: Zwei Betriebe mit gleicher Nutzerzahl können sich im Aufwand deutlich unterscheiden. Diese sechs Faktoren bestimmen den Preis:

Der letzte Punkt wird oft unterschätzt: Ein Umzug von einem gepflegten Server ist eine Woche Arbeit, einer von einem gewachsenen System kann ein Vielfaches sein. Nach einem 20-minütigen Gespräch nennen wir Ihnen eine belastbare Größenordnung.

  1. Anzahl der Nutzer und gleichzeitigen Sitzungen
  2. benötigte Leistung: Rechenkerne, Arbeitsspeicher, Speicherplatz
  3. Anwendungen und Lizenzen auf dem Server — gemietet oder gekauft macht einen Unterschied
  4. Umfang der Sicherung und wie weit zurück sie reichen soll
  5. gewünschte Reaktionszeit
  6. Zustand der bestehenden Umgebung und Aufwand für den Umzug
Technik

Wie wir das technisch machen

Fünf Festlegungen, die den Unterschied ausmachen, wenn etwas schiefgeht — und die Sie in jedem Angebot nachlesen können sollten.

Umstellung parallel, nicht über Nacht

Der neue Server steht und läuft, bevor der alte abgeschaltet wird. Geprobt wird mit echten Daten, verglichen werden Datensätze und Summen. Bis zur Abnahme bleibt der alte Stand erreichbar — ein Rückweg ist Teil des Plans, nicht der Notfall.

Sicherung nach dem 3-2-1-Prinzip

Drei Kopien, zwei verschiedene Medien, eine außer Haus. Dazu Wiederherstellungstests in festem Rhythmus: Erst eine zurückgespielte Sicherung beweist, dass sie funktioniert. Die Reihenfolge, in der nach einem Ausfall wieder angefahren wird, steht in der Dokumentation.

Standard ist Frankfurt, die Wahl bleibt Ihnen

Betreute Server liegen standardmäßig in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main: deutscher Standort, gute Anbindung — die Frage nach einem Drittlandtransfer stellt sich damit nicht. Wenn Sie es anders wollen, geht das: ein anderer Standort oder Hardware bei Ihnen im Haus, entschieden nach Anwendung, Datenmenge und Anbindung. Was gewählt wurde, steht im Angebot und wird nicht nachträglich verschoben.

Lizenzen: gemietet oder gekauft

Beides geht. Gemietet laufen die Windows-Lizenzen über uns (SPLA) — monatlich je Nutzer, zusammen mit der Betreuung abgerechnet, anpassbar, sobald jemand dazukommt oder geht. Gekauft gehören sie Ihnen: einmalige Anschaffung, dauerhaft gültig, aber an die gekaufte Version gebunden. Eigene Lizenzen setzen voraus, dass der Server bei Ihnen steht oder auf Hardware läuft, die nur Ihnen zugeordnet ist; auf geteilter Hardware geht das nur mit Software Assurance. Was in Ihrem Fall zulässig ist, klären wir vor dem Angebot, nicht danach.

Reaktionszeit ist nicht Wiederherstellungszeit

Wir sagen zu, wann wir uns melden und mit der Bearbeitung beginnen. Wann ein Hardwaredefekt behoben ist, hängt an Ersatzteilen und Lieferanten — eine Zusage darauf könnten wir nicht halten, deshalb machen wir sie nicht.

Reaktionszeiten

Erreichbar sind wir 24/7, 365 Tage im Jahr. Zugesagte Reaktionszeiten, gestaffelt nach Priorität:

Zugesagte Reaktionszeiten nach Priorität der Störung
StufeDefinitionReaktion
KritischDer Betrieb steht — Server, Netzwerk oder eine zentrale Anwendung ist ausgefallen.2 Stunden
HochEin einzelner Arbeitsplatz oder eine Funktion ist ausgefallen.4 Stunden
NormalStörung, für die es eine Behelfslösung gibt.1 Werktag
GeringAnfragen, Änderungswünsche, Beschaffung.3 Werktage

Kritische und hohe Priorität bearbeiten wir auch nachts, am Wochenende und an Feiertagen. Die beiden unteren Stufen sind in Werktagen bemessen. Zugesagt ist die Reaktionszeit, nicht die Lösungszeit: Wann ein System wieder läuft, hängt an Hardware, Lieferanten und Fehlerbild.

Beleg

Was Sie nachprüfen können

Hier ist eine Einschränkung angebracht: Unsere eigenen Anwendungen laufen auf Linux-Servern, die wir selbst verwalten — teils angemietet, teils eigene Hardware, gesichert nach dem 3-2-1-Prinzip mit Wiederherstellungstests. Das belegt, wie wir Server betreiben, nicht die Plattform Windows. Prüfbar ist beides am selben Ort: an den Anwendungen, die daraufliegen.

Aus einer Hand

Der Server ist selten allein

In den meisten Betrieben hängt am Server auch alles andere: Arbeitsplätze, Konten, Drucker, Telefonie. Wenn beides aus einer Hand kommt, gibt es bei einer Störung keine Zuständigkeitsfrage.

Was IT-Betreuung insgesamt abdeckt
Fragen

Häufige Fragen

Was Interessenten an dieser Stelle regelmäßig fragen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Server und einem Terminalserver?

Ein gewöhnlicher Server stellt bereit: Dateien, eine Datenbank, eine Anwendung. Gearbeitet wird trotzdem auf dem Rechner am Platz.

Auf einem Terminalserver läuft die Arbeitssitzung selbst. Der Rechner am Platz zeigt nur noch das Bild und schickt Tastatur und Maus — deshalb funktioniert derselbe Arbeitsplatz von überall gleich, und die Daten bleiben auf dem Server. Der Preis dafür: Fällt der Server aus, steht die Arbeit für alle gleichzeitig. Genau deshalb hängen an einem Terminalserver strengere Anforderungen an Sicherung und Reaktionszeit.

Können Sie einen bestehenden Server übernehmen, ohne dass der Betrieb steht?

Ja, und das ist der Regelfall. Wir nehmen zuerst auf, was läuft, und beginnen mit Überwachung und Sicherung — den beiden Bereichen, in denen ein Ausfall am teuersten wird.

Steht ein Umzug an, wird der neue Server parallel aufgebaut und mit echten Daten geprobt. Umgeschaltet wird an einem vereinbarten Termin, und der alte Stand bleibt als Rückweg bestehen.

Wo liegen unsere Daten?

Standardmäßig in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main. Das ist ein deutscher Standort mit guter Anbindung; die Frage nach einem Drittlandtransfer stellt sich damit gar nicht erst.

Anders geht auch: ein anderer Standort oder Hardware bei Ihnen im Haus. Beides hat Folgen für Kosten, Anbindung und Wiederanlauf — deshalb wird es vor der Einrichtung entschieden und steht im Angebot. Worauf Sie bei der Standortfrage achten sollten, steht ausführlich in unserem Ratgeber zum DSGVO-konformen Hosting in Deutschland.

Brauchen wir eigene Windows-Lizenzen?

Nicht zwingend — Sie haben die Wahl. Mieten Sie die Lizenzen über uns, laufen sie monatlich je Nutzer mit der Betreuung und passen sich an, wenn Ihr Team wächst oder kleiner wird. Kaufen Sie sie selbst, gehören sie Ihnen und bleiben Ihnen auch dann, wenn wir einmal auseinandergehen.

Was günstiger ist, hängt vor allem an der Laufzeit: Mieten kostet am Anfang weniger, Kaufen ab einer gewissen Dauer — wo dieser Punkt liegt, hängt an der Nutzerzahl und an Tagespreisen. Wir rechnen beide Wege im Angebot durch, statt Ihnen einen vorzugeben. Gekaufte Lizenzen gelten allerdings nur für die gekaufte Version; der nächste Versionswechsel kostet erneut, wenn keine Software Assurance dabei ist.

Ein Punkt, der regelmäßig übersehen wird: Beim Terminalserver braucht jeder Nutzer zwei Zugriffslizenzen — eine für den Server selbst und eine für den Remote-Zugriff. Bei uns stehen beide getrennt im Angebot.

Was passiert bei einem Hardwaredefekt?

Wir melden uns innerhalb der zugesagten Reaktionszeit und fangen an. Was dann geht, hängt vom Defekt ab: Manches ist mit Ersatzteilen an einem Tag erledigt, anderes braucht einen Ersatzserver.

Wichtiger als die Reparatur ist die Frage, wie lange Sie ohne arbeiten können. Dafür gibt es die Sicherung außer Haus und die dokumentierte Wiederanlaufreihenfolge — beides Teil der Betreuung, nicht Zusatz.

Brauchen wir dafür einen Wartungsvertrag?

Für den laufenden Betrieb ja: Überwachung, Updates und Sicherung sind keine einmalige Leistung. Einrichtung und Umzug können wir auch einmalig übernehmen.

Ohne Vertrag gibt es allerdings keine zugesagte Reaktionszeit — Anfragen bearbeiten wir dann in der Reihenfolge des Eingangs.

Klingt das nach Ihrer Lage?

Zwanzig Minuten reichen, um zu klären, ob wir passen. Wir sagen Ihnen auch, wenn wir es nicht tun.

Erstgespräch anfragen

Wir antworten innerhalb von 24 Stunden — 7 Tage die Woche, auch an Feiertagen.