Cloud-Telefonanlage mit sipgate für Unternehmen in Oldenburg und im Umkreis von 80 km
Eine Cloud-Telefonanlage läuft im Rechenzentrum des Anbieters statt als Gerät im Technikraum. Wir richten sie als sipgate-Partner ein, nehmen Ihre bestehenden Rufnummern nach § 59 TKG mit und bilden Nebenstellen, Warteschleifen und Weiterleitungen ab. Änderungen im laufenden Betrieb übernehmen wir, ohne dass Sie sich in ein Portal einarbeiten müssen.
Für wen das passt — und für wen nicht
Der zweite Teil ist der wichtigere. Eine Zusammenarbeit, die nicht passt, kostet beide Seiten mehr als ein ehrliches Nein im Erstgespräch.
Das passt, wenn …
- Betriebe mit einer ISDN- oder Hardware-Anlage, die abgelöst werden soll
- Betriebe, die auf mehrere Standorte, Baustellen oder Homeoffice verteilt sind
- Teams, die Anrufe zuverlässig verteilen müssen — Zentrale, Rufgruppe, Ansage außerhalb der Geschäftszeiten
- Betriebe, die ihre Rufnummern behalten wollen, aber niemanden haben, der die Portierung begleitet
Das passt nicht, wenn …
- Sie brauchen ein Callcenter mit Kampagnensteuerung und Wallboards
- Sie haben eine gut laufende Anlage, die noch Jahre trägt — dann ist ein Wechsel Aufwand ohne Nutzen
- Sie wollen ausschließlich innerhalb von Microsoft Teams telefonieren
Wir sind Partner von sipgate und richten Cloud-Telefonie in der Regel über sipgate ein. Das heißt nicht, dass sipgate für jeden Betrieb die beste Wahl ist: Wenn Sie konsequent mit Teams arbeiten oder eine Funktion brauchen, die ein anderer Anbieter besser löst, sagen wir das — auch wenn am Ende kein Auftrag für uns dabei herauskommt.
Was enthalten ist
Was die Einrichtung und der laufende Betrieb einer Cloud-Telefonanlage bei uns umfassen. Der genaue Umfang wird im Angebot festgeschrieben.
Einrichtung
- Anlage bei sipgate anlegen und auf Ihren Betrieb zuschneiden
- Nebenstellen für Ihre Mitarbeitenden, Apps für Smartphone und Rechner
- Rufgruppen, Warteschleifen, Weiterleitungen und Ansagen für Geschäftszeiten, Urlaub und Feiertage
- Endgeräte auswählen, beschaffen und einrichten
- Anrufaufzeichnung und Transkription, wenn Sie sie brauchen — samt Ansage, Einwilligung und Löschfrist
Rufnummernmitnahme
- Bestandsaufnahme Ihrer Rufnummern, Verträge und Laufzeiten
- Portierungsauftrag vorbereiten und mit dem alten Vertrag abgleichen
- Umschalttag planen und begleiten, alte Anlage bleibt bis zur erfolgreichen Umschaltung betriebsbereit
Netzwerk
- Prüfung der Internetanbindung auf Eignung für Sprachübertragung
- Priorisierung der Sprachdaten im Netzwerk, damit Gespräche nicht unter Downloads leiden
- Rückfallweg für Ausfälle: Weiterleitung auf Mobilfunk, damit Sie erreichbar bleiben
Laufender Betrieb
- Änderungen übernehmen wir mit: neue Mitarbeitende, geänderte Rufgruppen, Urlaubsansagen
- Pflege der Nebenstellen bei Ein- und Austritten, abgestimmt mit Konten und Geräten
- Dokumentation der Einstellungen, damit sie auch ohne uns nachvollziehbar sind
- Feste Reaktionszeiten nach Priorität, siehe unten
Wie wir vorgehen
Schritt 1: Erstgespräch, 20 Minuten
Wir klären, was Sie heute haben und was fehlt. Dabei sagen wir auch, wenn ein Wechsel sich gerade nicht lohnt.
Schritt 2: Bestandsaufnahme
Rufnummern, Verträge, Laufzeiten, Endgeräte, Internetanbindung und die Frage, wer welche Anrufe bekommen soll. Das Ergebnis halten wir schriftlich fest.
Schritt 3: Angebot mit Zahlen
Einmalige Einrichtung, laufende Kosten und der Umfang der Betreuung — getrennt ausgewiesen, damit Sie sehen, was wovon abhängt.
Schritt 4: Aufbau parallel zur alten Anlage
Die neue Anlage wird eingerichtet und getestet, während die alte weiterläuft. Rufgruppen und Ansagen prüfen wir gemeinsam mit Ihnen, bevor es ernst wird.
Schritt 5: Umschalttag
Die Portierung wird auf einen vereinbarten Tag gelegt, möglichst außerhalb der Hauptgeschäftszeit. Wir sind an dem Tag erreichbar und prüfen jede Nummer nach der Umschaltung.
Schritt 6: Laufender Betrieb
Änderungen und Störungen laufen über einen benannten Ansprechpartner — nicht über ein Portal, in das Sie sich einarbeiten müssen.
Was den Preis bestimmt
Die Kosten bestehen aus zwei Teilen, und die bleiben getrennt: Den Vertrag mit sipgate schließen Sie selbst und zahlen ihn direkt — die Preise stehen öffentlich beim Anbieter, wir schlagen nichts darauf. Von uns berechnet wird nur unsere Arbeit, und die bestimmen diese Faktoren:
Für einen Betrieb mit einer Handvoll Nebenstellen und einer Zentrale ist die Einrichtung überschaubar; den größeren Teil der Zeit kosten Bestandsaufnahme, Rufverteilung und Tests. Nach einem 20-minütigen Gespräch nennen wir Ihnen eine belastbare Größenordnung. Dass der Anbietervertrag Ihnen gehört, ist Absicht: Sie sehen, was die Telefonie wirklich kostet, und Sie kommen auch ohne uns an Ihre Anlage.
- Anzahl der Nebenstellen und Rufnummern
- Anzahl und Art der Endgeräte — Tischtelefone, DECT für Lager und Werkstatt, reine Apps
- Komplexität der Rufverteilung: eine Zentrale ist schnell gebaut, zehn Rufgruppen mit Zeitsteuerung nicht
- Aufwand der Portierung, vor allem bei vielen Nummern oder unklarer Vertragslage
- Zustand des Netzwerks am Standort
- Umfang der laufenden Betreuung
Wie wir das technisch machen
Fünf Punkte, an denen sich entscheidet, ob eine Umstellung ruhig verläuft oder zum Ärgernis wird.
Die Rufnummer gehört Ihnen, nicht dem Anbieter
Nach § 59 TKG können Sie Ihre Rufnummer beim Anbieterwechsel mitnehmen. Die Aktivierung beim neuen Anbieter muss am vereinbarten Tag erfolgen, spätestens am folgenden Arbeitstag, und der Dienst darf höchstens einen Arbeitstag unterbrochen sein. Beantragen können Sie die Mitnahme bis einen Monat nach Vertragsende.
Kündigung über den neuen Anbieter
Die Bundesnetzagentur rät, den neuen Anbieter mit der Kündigung des alten Vertrags zu beauftragen, statt selbst zu kündigen. Damit liegen Wechsel und Portierung in einer Hand und es entsteht keine Lücke zwischen Vertragsende und Umschaltung. Wichtig ist, dass Anschlussinhaber, Adresse und Rufnummern im Auftrag genau zum alten Vertrag passen — Abweichungen sind der häufigste Grund für Verzögerungen.
Ohne Internet kein Telefon
Das ist der ehrliche Nachteil gegenüber der alten Anlage: Fällt die Leitung oder der Strom aus, ist die Nebenstelle still. Deshalb gehört zu jeder Umstellung ein Rückfallweg — eine hinterlegte Weiterleitung auf Mobilfunk, die bei Ausfall greift. Eingerichtet wird sie vor dem Umschalttag, nicht danach.
Aufzeichnung geht — aber nicht nebenbei
Gespräche lassen sich aufzeichnen und mitschreiben, etwa um Bestellungen zu belegen oder eine Beratung nachvollziehbar zu machen. Ein Schalter ist das nicht: Ein Mitschnitt ohne Einwilligung aller Beteiligten ist strafbar (§ 201 StGB), es braucht also eine Ansage zu Beginn und einen Weg, dem zu widersprechen. Gibt es einen Betriebsrat, ist die Einführung mitbestimmungspflichtig (§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG). Dazu kommen Löschfristen und die Frage, wer die Aufnahmen verarbeitet. Wir richten das ein — und sagen Ihnen vorher, was dafür geregelt sein muss.
Sprachqualität ist eine Netzwerkfrage
Abgehackte Gespräche liegen selten am Anbieter und fast immer am Netz davor: zu knappe Anbindung, kein Vorrang für Sprachdaten, WLAN statt Kabel an der falschen Stelle. Wir prüfen das vorher und richten die Priorisierung ein, statt hinterher zu suchen.
Reaktionszeiten
Eine tote Telefonanlage ist für die meisten Betriebe ein Ausfall des Betriebs. Erreichbar sind wir 24/7, 365 Tage im Jahr. Zugesagte Reaktionszeiten, gestaffelt nach Priorität:
| Stufe | Definition | Reaktion |
|---|---|---|
| Kritisch | Der Betrieb steht — Server, Netzwerk oder eine zentrale Anwendung ist ausgefallen. | 2 Stunden |
| Hoch | Ein einzelner Arbeitsplatz oder eine Funktion ist ausgefallen. | 4 Stunden |
| Normal | Störung, für die es eine Behelfslösung gibt. | 1 Werktag |
| Gering | Anfragen, Änderungswünsche, Beschaffung. | 3 Werktage |
Kritische und hohe Priorität bearbeiten wir auch nachts, am Wochenende und an Feiertagen. Die beiden unteren Stufen sind in Werktagen bemessen. Zugesagt ist die Reaktionszeit, nicht die Lösungszeit: Bei einer Störung im Netz des Anbieters oder der Leitung können wir eskalieren und umleiten, aber nicht selbst reparieren.
Was Sie nachprüfen können
Der Partnerstatus ist nicht behauptet, sondern geprüft: sipgate hat uns das Siegel „Geprüfter Partner“ ausgestellt, es steht mit den übrigen Partnerschaften auf unserer Seite „Über uns“. Wie wir arbeiten — Dokumentation, Übergaben, kein Lock-in — können Sie an unseren eigenen Produkten nachsehen:
Telefonie hängt am Netzwerk, und das Netzwerk an der IT
Wer die Telefonie in die Cloud verlegt, verlässt sich auf Internetanbindung, Netzwerk und Endgeräte. Kommt die Betreuung dieser Teile aus derselben Hand, gibt es bei einer Störung keine Zuständigkeitsfrage zwischen Telefonanbieter und IT-Betreuer.
Was IT-Betreuung insgesamt abdecktWeiterlesen, bevor Sie entscheiden
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Häufige Fragen
Was Interessenten an dieser Stelle regelmäßig fragen.
Können wir unsere Rufnummern behalten?
Ja. Nach § 59 TKG können Sie Ihre Rufnummer beim Anbieterwechsel mitnehmen; bei Ortsnetznummern gilt das für den Standort, an dem sie genutzt wird. Die Aktivierung beim neuen Anbieter muss am vereinbarten Tag erfolgen, spätestens am folgenden Arbeitstag.
Den Portierungsauftrag bereiten wir vor und gleichen ihn mit Ihrem alten Vertrag ab. Passen Anschlussinhaber, Adresse oder Rufnummern nicht genau zusammen, verzögert sich die Portierung — das ist der häufigste Stolperstein und lässt sich vorher ausräumen.
Wie lange dauert die Umstellung?
Die technische Einrichtung einer Cloud-Telefonanlage für einen kleinen Betrieb ist an wenigen Tagen erledigt. Den Zeitplan bestimmen andere Dinge: die Laufzeit Ihres bisherigen Vertrags und die Portierung beim alten Anbieter.
Mehr Zeit als die Technik kosten Bestandsaufnahme, Rufverteilung und Tests. Den Umschalttag legen wir so, dass die alte Lösung bis zur erfolgreichen Portierung weiterläuft.
Was passiert, wenn das Internet ausfällt?
Dann funktionieren die Telefone am Standort nicht — das gehört zur Wahrheit einer Cloud-Anlage dazu.
Aufgefangen wird es durch eine Weiterleitung, die bei Ausfall greift: Anrufe landen dann auf Mobilfunknummern. Die Apps auf den Smartphones arbeiten ohnehin über das Mobilfunknetz weiter. Beides richten wir vor dem Umschalttag ein, damit es im Ernstfall nicht erst konfiguriert werden muss.
Können Gespräche aufgezeichnet und mitgeschrieben werden?
Technisch ja — Aufzeichnung und Transkription sind möglich. Der Aufwand liegt nicht in der Einrichtung, sondern in dem, was daran hängt.
Ein Mitschnitt ohne Einwilligung aller Beteiligten ist strafbar (§ 201 StGB). Es braucht also eine Ansage zu Beginn des Gesprächs und einen Weg für Anrufende, dem zu widersprechen. Gibt es einen Betriebsrat, ist die Einführung mitbestimmungspflichtig (§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG). Dazu kommen Löschfristen und die Frage, wer die Aufnahmen verarbeitet — das gehört in den Auftragsverarbeitungsvertrag.
Wir richten beides ein und sagen Ihnen vorher, was dafür geregelt sein muss. Was wir nicht tun: es als Häkchen verkaufen, das man eben setzt.
Brauchen wir neue Telefone?
Nicht zwangsläufig. Neuere Tischtelefone lassen sich oft weiterverwenden, wenn sie die üblichen VoIP-Standards beherrschen. Alte ISDN-Apparate dagegen nicht.
Was Sie brauchen, hängt an der Arbeitsweise: Im Büro ein Tischtelefon, in Lager und Werkstatt eher DECT, im Außendienst die App auf dem Smartphone. Wir sehen uns Ihren Bestand an und sagen, was bleiben kann.
Warum sipgate und nicht ein anderer Anbieter?
Weil wir Partner von sipgate sind und die Plattform im Alltag kennen — das macht Einrichtung und Fehlersuche schneller als bei einem Anbieter, den wir einmal im Jahr sehen.
Es heißt nicht, dass sipgate für jeden Betrieb die beste Wahl ist. Die Kriterien, nach denen sich Anbieter vergleichen lassen, stehen offen in unserem Ratgeber zur Cloud-Telefonie — sie gelten für sipgate genauso wie für alle anderen.
Können wir die Anlage auch selbst verwalten?
Ja. Das Portal steht Ihnen offen, und wir richten die Zugänge so ein, dass Sie eigene Änderungen vornehmen können.
Die Erfahrung ist allerdings, dass niemand im Betrieb Lust hat, sich in Rufgruppen und Zeitsteuerungen einzuarbeiten. Deshalb ist die laufende Pflege bei uns Teil der Betreuung — nicht, weil Sie es nicht dürften, sondern weil es sonst liegen bleibt.
Klingt das nach Ihrer Lage?
Zwanzig Minuten reichen, um zu klären, ob wir passen. Wir sagen Ihnen auch, wenn wir es nicht tun.
Erstgespräch anfragenWir antworten innerhalb von 24 Stunden — 7 Tage die Woche, auch an Feiertagen.
